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Bulimie
mehr zum Thema Ernährung
Die Bulimie ist eine psychisch bedingte Essstörung. Sie kommt überwiegend bei jungen Frauen vor, zunehmend jedoch auch bei Männern. Es wird geschätzt, dass in der Schweiz etwa 5% der weiblichen Bevölkerung an Bulimie leiden.
Ursachen
Ursachen der Krankheit können ungünstige kindliche Entwicklung, familiäre Konflikte oder belastender Erfolgsdruck und ein übersteigertes Schlankheitsideal sein. Gestörte soziale Beziehungen, Depressionen und Minderwertigkeitsgefühle sowie Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper begünstigen das Entstehen der Krankheit.
Symptome
Typisch für die Bulimie sind wiederkehrende Heisshungeranfälle und Erbrechen, das aus Angst vor Übergewicht selbst ausgelöst wird. Folge des häufigen Erbrechens sind Entzündungen der Speiseröhre und der Speicheldrüsen sowie Zahnschäden. Viele Betroffene führen zwischenzeitlich Fastenkuren durch, manche versuchen, das Gewicht durch Abführ- und Entwässerungsmittel oder Appetitzügler stabil zu halten. Die Einnahme von Abführmitteln kann zusammen mit dem Erbrechen Muskelschwäche oder -krämpfe und Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Kälteempfindlichkeit, Menstruationsstörungen, Unfruchtbarkeit, Stimmungslabilität und Depressionen sind weitere mögliche Folgen.
Die Krankheit wird meist lange verheimlicht, insbesondere wegen des Schamgefühls nach den Ess-Brech-Anfällen. Bezugspersonen sollten deshalb Bulimie-Kranke diskret darauf ansprechen. Die ärztliche Beurteilung von Folgeschäden, ein Ernährungsplan sowie psychologische Hilfe (Verhaltens- oder Psychotherapie) sind wichtig, ebenso die Verbesserung der sozialen und beruflichen Verhältnisse.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Ursachen
Ursachen der Krankheit können ungünstige kindliche Entwicklung, familiäre Konflikte oder belastender Erfolgsdruck und ein übersteigertes Schlankheitsideal sein. Gestörte soziale Beziehungen, Depressionen und Minderwertigkeitsgefühle sowie Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper begünstigen das Entstehen der Krankheit.
Symptome
Typisch für die Bulimie sind wiederkehrende Heisshungeranfälle und Erbrechen, das aus Angst vor Übergewicht selbst ausgelöst wird. Folge des häufigen Erbrechens sind Entzündungen der Speiseröhre und der Speicheldrüsen sowie Zahnschäden. Viele Betroffene führen zwischenzeitlich Fastenkuren durch, manche versuchen, das Gewicht durch Abführ- und Entwässerungsmittel oder Appetitzügler stabil zu halten. Die Einnahme von Abführmitteln kann zusammen mit dem Erbrechen Muskelschwäche oder -krämpfe und Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Kälteempfindlichkeit, Menstruationsstörungen, Unfruchtbarkeit, Stimmungslabilität und Depressionen sind weitere mögliche Folgen.
Die Krankheit wird meist lange verheimlicht, insbesondere wegen des Schamgefühls nach den Ess-Brech-Anfällen. Bezugspersonen sollten deshalb Bulimie-Kranke diskret darauf ansprechen. Die ärztliche Beurteilung von Folgeschäden, ein Ernährungsplan sowie psychologische Hilfe (Verhaltens- oder Psychotherapie) sind wichtig, ebenso die Verbesserung der sozialen und beruflichen Verhältnisse.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008


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