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Ausdauertraining (Grundlagen)

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Definition

Unter Ausdauer versteht man allgemein die psychophysische Widerstandsfähigkeit des Sportlers gegen Ermüdung bei rel. lang anhaltenden Belastungen. Dabei beinhaltet die psychische Ausdauer die Fähigkeit, einem Reiz, der zum Abbruch einer Belastung auffordert, möglichst lange widerstehen zu können. Die physische Ausdauer ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit des gesamten Körpers bzw. dessen Teilsysteme.


Arten

Bezüglich der beteiligten Muskulatur differenziert man in die allgemeine (> 1/6 der Körpermuskulatur beansprucht) und lokale (< 1/6 beansprucht) Ausdauer. Unter dem Aspekt der Sportart werden die allgemeine (Grundlagenausdauer) von der speziellen (sportartspezifisch) Ausdauer unterschieden. Betreffend der muskulären Energiebereitstellung wird generell in die aerobe (mit Sauerstoff) und anaerobe (ohne Sauerstoff) Ausdauer unterteilt. Die Kurz-, Mittel- und Langzeitausdauer spiegeln den Zeitaspekt einer Ausdauerleistung wider. Bezüglich der Bewegungsausführung gibt es die dynamische (bewegte) und die statische (haltende) Ausdauer. Auch die Intensität eines Ausdauertrainings kann in die Kapazität (wie umfangreich belastet werden kann) und die Leistungsfähigkeit (wie schnell eine Belastung ausgeführt werden kann) unterteilt werden.
Die dargestellten Arten der Ausdauer zeigen, dass es die Ausdauer schlechthin nicht gibt, sondern dass die einzelnen Formen fliessend ineinander übergehen.


Methoden

Um eine effektive Leistungsverbesserung und einen gesundheitsrelevanten Effekt der verschiedenen Ausdauerarten zu ermöglichen, müssen Trainingsmethoden eingesetzt werden, die den jeweiligen Anforderungen gerecht werden. In diesem Zusammenhang wichtig sind beispielsweise die Dauermethode (Einfluss auf den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, Verbesserung der Herz-Kreislauf-Parameter), sowie die Intervallmethode (Einfluss auf den Kohlenhydratstoffwechsel, Herzvergrösserung).
Teil1: Die Grundlagen | Teil2: Die Praxis

Autor: vivit gesundheits ag, 2008