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Grundlagen
Frederick Matthias Alexander (1869 – 1955) war Schauspieler und begeisterter Shakespeare Rezitator. Aufgrund schwerwiegender Stimmprobleme, mit zeitweise völligem Stimmverlust, sah er seine Karriere und Existenz bedroht. Ärztlicher Rat brachte ihm keine bleibende Besserung, weshalb er sein Schicksal selbst in die Hand nahm und zum Forscher an sich selbst wurde. Dies kennzeichnete den Wendepunkt vom passiven Patientenverhalten zur eigenen Beteiligung hinsichtlich einer positiven Veränderung. Dabei erkannte er:
Methode und Ziel der Behandlung
Die Art, wie wir uns selbst in Anspruch nehmen, hat nicht nur einen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden, sondern ist auch ein entscheidender Faktor für die Qualität und das Resultat unserer Tätigkeiten. In dieser Hinsicht kann die Alexandertechnik als Grundlage für all unsere Handlungen dienen. Durch Selbstbeobachtung wird eine differenzierte Wahrnehmung gefördert, störende, gewohnheitsbedingte Verhaltensmuster lassen sich erkennen und abbauen.
Während einer Lektion führt die Lehrperson die Schüler sanft mit den Händen und teils mit verbalen Anleitungen durch Bewegungsabläufe des Alltags, wie Stehen, Gehen, Hinsetzen, Aufstehen, Liegen und Atmen, oder begleitet sie bei einer Aktivität wie Schreiben, Malen, ein Instrument Spielen. Das Ziel besteht darin, nicht einfach stereotyp und unbewusst auf einen Stimulus zu reagieren, sondern bewusst die geeignete Reaktion zu wählen.
Die Alexandertechnik wird in Privatpraxen im Einzel- oder Gruppenunterricht, an Musikkonservatorien, Hochschulen und anderen Institutionen gelehrt.
Indikationen (Einsatzmöglichkeiten)
F.M. Alexander entwickelte eine Methode, welche Wahrnehmung, Koordination sowie Konzentration fördert, und die sich neben der Behandlung von Krankheiten auch gut zur Prävention eignet.
Hauptsächliche Anwendungsbereiche
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
Nebenwirkungen sind keine zu erwarten, im Gegenteil, die Lebensqualität und -freude wird gesteigert. Bei akuten Erkrankungen oder direkt nach einer Operation ist eine vorgängige ärztliche Abklärung nötig.
Therapeuten, Ausbildung
Eine intensive dreijährige Ausbildung, an vom Verband zugelassenen Schulen, und kontinuierliche Weiterbildung sichern die Qualität. Kompetent ausgebildete Lehrpersonen sind vom Dachverband und vom EMR (Erfahrungsmedizinischen Register) anerkannt.
Weitere Informationen: http://www.alexandertechnik.ch.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Frederick Matthias Alexander (1869 – 1955) war Schauspieler und begeisterter Shakespeare Rezitator. Aufgrund schwerwiegender Stimmprobleme, mit zeitweise völligem Stimmverlust, sah er seine Karriere und Existenz bedroht. Ärztlicher Rat brachte ihm keine bleibende Besserung, weshalb er sein Schicksal selbst in die Hand nahm und zum Forscher an sich selbst wurde. Dies kennzeichnete den Wendepunkt vom passiven Patientenverhalten zur eigenen Beteiligung hinsichtlich einer positiven Veränderung. Dabei erkannte er:
- Die Funktionalität der Stimme ist nicht etwas rein körperliches, sondern eng mit dem Denken und Empfinden verbunden.
- Das Was und Wie seiner Aktivitäten hatte eine bedeutende Auswirkung auf das Funktionieren seiner Stimme sowie auf seine gesamte Körperkoordination.
Methode und Ziel der Behandlung
Die Art, wie wir uns selbst in Anspruch nehmen, hat nicht nur einen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden, sondern ist auch ein entscheidender Faktor für die Qualität und das Resultat unserer Tätigkeiten. In dieser Hinsicht kann die Alexandertechnik als Grundlage für all unsere Handlungen dienen. Durch Selbstbeobachtung wird eine differenzierte Wahrnehmung gefördert, störende, gewohnheitsbedingte Verhaltensmuster lassen sich erkennen und abbauen.
Während einer Lektion führt die Lehrperson die Schüler sanft mit den Händen und teils mit verbalen Anleitungen durch Bewegungsabläufe des Alltags, wie Stehen, Gehen, Hinsetzen, Aufstehen, Liegen und Atmen, oder begleitet sie bei einer Aktivität wie Schreiben, Malen, ein Instrument Spielen. Das Ziel besteht darin, nicht einfach stereotyp und unbewusst auf einen Stimulus zu reagieren, sondern bewusst die geeignete Reaktion zu wählen.
Die Alexandertechnik wird in Privatpraxen im Einzel- oder Gruppenunterricht, an Musikkonservatorien, Hochschulen und anderen Institutionen gelehrt.
Indikationen (Einsatzmöglichkeiten)
F.M. Alexander entwickelte eine Methode, welche Wahrnehmung, Koordination sowie Konzentration fördert, und die sich neben der Behandlung von Krankheiten auch gut zur Prävention eignet.
Hauptsächliche Anwendungsbereiche
- Gelegentliche oder chronische Schmerzen des Bewegungsapparats, Fehlhaltungen
- Abnützungserscheinungen oder rheumatische Beschwerden; Verspannungen
- Psychosomatische und stressbedingte Funktionsstörungen, Müdigkeit; Kopfschmerzen
- Konzentrationsschwierigkeiten, Lampenfieber
- Atemfunktions- und Stimmprobleme
- Krankheits- und Unfallfolgen, auch Schleudertrauma
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
Nebenwirkungen sind keine zu erwarten, im Gegenteil, die Lebensqualität und -freude wird gesteigert. Bei akuten Erkrankungen oder direkt nach einer Operation ist eine vorgängige ärztliche Abklärung nötig.
Therapeuten, Ausbildung
Eine intensive dreijährige Ausbildung, an vom Verband zugelassenen Schulen, und kontinuierliche Weiterbildung sichern die Qualität. Kompetent ausgebildete Lehrpersonen sind vom Dachverband und vom EMR (Erfahrungsmedizinischen Register) anerkannt.
Weitere Informationen: http://www.alexandertechnik.ch.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008

